Regional Wirtschaft

So hoch ist die Abgabe auf nicht recycelten Plastikabfall

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Recyceln ist sinnvoll und nachhaltig, das wissen wir wohl alle. Doch wussten Sie auch, dass nicht zu recyceln ganz schön teuer werden kann? Nein? Dann klären wir Sie in diesem Artikel heute auf. Denn wer nicht recycelt, der muss zahlen. Das hat der EU-Rat beschlossen, indem er eine Plastiksteuer eingeführt hat, welche ab dem 1.1.2020 in Deutschland in Kraft getreten ist. Demnach muss für nicht recycelte Kunststoffe, Kunststoffverpackungen und sonstiges Plastik künftig der Geldbeutel gezückt werden. Was es damit auf sich hat, was der Grund und vor allem auch der Hintergedanke dieser Abgabesteuer ist und auch weitere, wichtige Infos rund um das Thema Recycling und Plastik haben wir für Sie in diesem umfassenden Artikel zusammengefasst.

Wer nicht recycelt, der muss zahlen: Die neue Plastiksteuer der EU

Plastik gehört in den gelben Sack, damit es recycelt und wiederverwertet werden kann. Das ist in Deutschland Gesetz und wohl jedem Bürger bekannt. Wir alle haben einen Plastikmüll zuhause und die entsprechenden Verpackungen landen tagtäglich dort. Doch was hat es mit der verhältnismäßig neuen Plastiksteuer der EU auf sich? Die EU hat beschlossen, dass für nicht recyceltes Plastik künftig Abgaben bezahlt werden müssen. Dieser Beschluss ist bereits am 1.1.2020 in Kraft getreten und somit bereits seit über einem Jahr gültig. Demnach werden Plastik und Kunststoff, welche nicht recycelt werden, oder von Grund auf gar nicht recycelt werden können, mit einer Abgabe von 80 Cent pro Kilo – also für ein großer Unternehmen mit viel Plastikmüll nicht gerade wenig – besteuert. Das Ziel dieses Beschlusses ist es im Kern das Plastik zu reduzieren und das Recyceln von Kunststoffen voranzutreiben. So sollen Unternehmen und Hersteller zur Verantwortung gezogen werden. Zusätzlich soll diese Verordnung einen Anreiz bieten auf plastikfreie und umweltfreundliche Alternativen umzusteigen. Firmen sollen erstens recycelbare Verpackungen auf den Markt bringen, sodass keine Plastiksteuer gezahlt werden muss. Und der gewünschte Idealfall ist es wohl, dass komplett plastikfreie Alternativen für Verpackungen in Betracht gezogen werden. Für diese fällt diese Steuer nämlich selbstverständlich weg. Auf diesem Wege werden also die Unternehmen und Anbieter belohnt, die auf nachhaltigere und umweltfreundlichere Verpackungen setzen. Diejenigen, die sich für Plastik entscheiden, vor allem auch für nicht recycelbares, sollen stattdessen dafür zur Rechenschaft gezogen werden – im wahrsten Sinne des Wortes.

Im Anbetracht der ökologischen Lage kann man mit Sicherheit davon sprechen, dass sowohl plastikfreie Alternativen aber auch Plastik, welches recycelt und abgegeben wird, ein wichtiger und notweniger Schritt in die richtige Richtung ist. Denn Plastik zu verwenden ist nicht partout schlecht. Wenn jedoch dazu gegriffen wird, dann sollte ersten darauf geachtet werden, dass es recycelt werden kann und zweitens sollte es dann auch wirklich recycelt und an die richtigen Stellen abgegeben werden. Dafür sollten auch die Wertstoff und Recyclinghöfe auf dem neusten Stand sein und ideal für die Verwertung ausgestattet sein. Lindner Recyclingtech ist beispielsweise ein Maschinenhersteller, welcher sich auf sicheres und effizientes Recycling spezialisiert hat. So ist jeder Part der Recycling-Kette wichtig. Angefangen bei dem Hersteller bis hin zum Endkonsumenten und letztendlich dem Recyclinghof. Die Umwelt wird sich auf jeden Fall freuen.

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