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Altenpfleger Gehalt in Deutschland

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Sie interessieren sich für den Beruf als Altenpfleger bzw. Altenpflegerin und möchten wissen, welches Altenpfleger Gehalt dort zu erwarten ist? Sie wollen wissen, welche Tätigkeiten der Job als Altenpfleger mit sich bringt und welche Vor- und Nachteile diese Arbeit hat? Dann lesen Sie weiter, denn wir beantworten diese Fragen und zeigen Ihnen alle notwendigen Fakten auf, die Sie wissen sollten.

Welche Tätigkeiten übernimmt ein Altenpfleger?

In einer alternden Gesellschaft wie der unseren, gewinnt der Job als Altenpfleger immer mehr an Bedeutung. Zu Ihren Aufgaben gehört es alte Menschen und Senioren dabei zu unterstützen ihren Lebensalltag zu bewältigen und sie zu pflegen. Die Altenpflege ist in unserem Land mit Hilfe von verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten organisiert:

Es gibt zum Beispiel Seniorenheime, in denen die Altenpfleger sich stationär um Bewohner kümmern, deren Aufenthalt auf Dauer angelegt ist. Meistens bleiben die Kunden bis zu ihrem Lebensende in der Einrichtung. In solchen Instituten geht es häufiger um Bettlägerigkeit, so dass die körperliche Pflege eine große Rolle spielt. Dazu gehören Tätigkeiten, wie Waschen oder beim Essen helfen.

Des Weiteren gibt es noch die ambulante Pflege. Hier fahren die Altenpfleger meist mit dem Auto zu den Senioren in die Wohnung und übernehmen dabei sowohl pflegerische Aufgaben als auch Tätigkeiten, die notwendig sind, damit sie ihren Alltag verrichten können. Dazu gehören:

  • Beim Anziehen helfen
  • Essen zubereiten
  • Körperpflege
  • Freizeitbetreuung
  • Medizinische Aufgaben: Verband wechseln, Einnahme der Tabletten überwachen usw.
  • u.v.m.

Ausbildung zur Fachkraft in der Altenpflege

Die Ausbildung als Altenpfleger ist bundesweit per Gesetzt geregelt. Sie dauert in der Regel drei Jahre.

Während der Ausbildung verdient ein Azubi ein Gehalt von bis zu 1.000 Euro. Hierbei handelt es sich um ein relativ großzügiges Gehalt, welches aber gut begründet ist. Anfänger können in der Pflege relativ schnell viele Aufgaben übernehmen. Zudem ist die Arbeit körperlich schwer, so dass sie auch entsprechend entlohnt wird.

Vorteile und Nachteile von Jobs in der Pflege

Der Job als Altenpfleger gilt als einer mit starker Stressbelastung und körperlicher Anstrengung, in Verbindung mit einem geringen Gehalt. Im Berufsalltag stehen die Leute viel unter zeitlichem Druck, müssen gesetzliche Vorschriften befolgen und ihre zeitlichen Vorgaben einhalten. Verstärkt wird die Situation dadurch, dass in diesem Beruf akuter Fachkräftemangel vorherrscht. Nicht nur aufgrund des demografischen Wandels, sondern bedingt durch die Arbeitsbedingungen. Ein geringes Gehalt, hohe Verantwortung und die mangelnden Karriere-Perspektiven machen diesen Pflegeberuf für junge Leute nicht sonderlich attraktiv.

Als Vorteil jedoch lässt sich anführen, dass examinierte Pflegefachkräfte relativ sichere Stellen innehaben. Im Gesundheits-Sektor spielen Wirtschaftskrisen keine Rolle. Bedingt durch die Alterung der Gesellschaft wird die Nachfrage nach Pflegefachkräften mit und ohne Berufserfahrung zwangsläufig massiv steigen in den nächsten Jahren. Zudem geht es vielen Angestellten nicht immer darum viel Geld zu verdienen, sondern anderen Menschen zu helfen. Das gibt ihnen ein gutes Gefühl.

Welches Gehalt verdienen examinierte Altenpfleger

Der Medianwert für das Gehalt als Pflegekraft in der Altenpflege, wird in bundesweiten Statistiken ein Betrag von durchschnittlich 2.700 Euro angegeben. Dieser Betrag schwankt jedoch regional und wird auch davon beeinflusst, wer der Arbeitgeber ist und ob es einen Tarifvertrag gibt.

Arbeitgeber Gehaltsspanne (Euro Brutto pro Monat)
Öffentlicher Dienst 2.800 – 3.200 EUR
Kirchliche Arbeitgeber 2.800 – 3.200 EUR
Privater Arbeitgeber 1.700 – 2.600 EUR

Festzustellen ist, dass das Gehalt im Beruf als Altenpfleger / Altenpflegerin immer dann am attraktivsten ist, wenn Sie in öffentlichen Einrichtungen oder für einen kirchlichen Träger tätig sind. Dort liegt der Verdienst pro Monat um einiges über dem Niveau, welches von privaten Einrichtungen an Lohn bezahlt wird. Der Grund dafür ist, dass private Arbeitgeber einen schlechteren Tarif-Vertrag aushandeln. Sie arbeiten gewinnorientiert und üben hohen Kostendruck auf die Mitarbieter aus.

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