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Kfz-Mechatroniker Gehalt in Deutschland

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Kfz Mechatroniker Gehalt – Ein Fahrzeug am Laufen halten zu können, bedeutete in der früheren Zeit, dass sich der Kfz Mechaniker ein wenig mit Elektrik aber vor allem viel der Verzahnung einzelner Komponenten auskennen musste. Das waren vor allem Bauteile, die rein mechanisch miteinander in Verbindung standen. Heutzutage ist das anders. Noch immer treibt ein Motor das Auto an, drumherum finden sich jedoch zahlreiche digital gesteuerte Geräte. Vor allem seitdem immer mehr Elektromotoren zum Einsatz kommen, ist das Berufsbild komplett über den Haufen geworfen wurden.

Bereits im Jahr 2001 wurde dieser Entwicklung Rechnung getragen. Aus dem Beruf „Kfz-Mechaniker“ und Kfz-„Elektriker“ wurde der Kfz-Mechatroniker erschaffen. Mit dieser Ausbildung lernen die angehenden Fachleute das Zusammenspiel von Mechanik und Elektrik zu verstehen. Das bedeutet: sie können sowohl mit einem Antriebsstrang und dem Getriebe umgehen, als auch den Bordcomputer oder das ABS und ESP usw. bedienen. Der klassische Kfz-Mechaniker Berufstitel ist heute nicht mehr aktuell.

Die Chancen auf Arbeit stehen in dieser Branche sehr gut. Vor allem für Leute, die zusätzlich den Meister-Titel mit erwerben. Wie auch früher, zu Zeiten der Kfz-Mechaniker, ist der Job als KFZ-Mechatroniker bisher eine Männerdomäne. Wobei sich die Betriebe um Bewerber aller Art sehr bemühen, da die Branche unter akutem Fachkräftemangel leidet. Der Job als KFZ-Mechatronikerin wird momentan immer mehr beworben.

Was verdienen KFZ-Mechatroniker in der Ausbildung?

In dieser Branche ist der Anteil der tariflich gebundenen Unternehmen relativ hoch. Dieser Tarif unterscheidet sich je nach Betriebsgröße und Standort, bzw. Bundesland. Die großen Auto-Hersteller wie BMW, Mercedes und Volkswagen sind meist bei der IG Metall organisiert, und dafür bekannt, dass sie beim durchschnittlichen Gehalt sehr hoch liegen. In den Werkstätten sind andere Gewerkschaften zuständig.

Die Gehälter liegen im Allgemeinen in der den 4 Ausbildungsjahren in diesen Bereichen:

  • 1. Jahr: 850 Euro
  • 2. Jahr 900 Euro
  • 3. Jahr 950 Euro
  • 4. Jahr 1.000 Euro

Die Beträge sind als Bruttobetrag pro Monat zu verstehen. Abweichungen nach unten und oben im Bereich von 10% sind durchaus möglich.

Welches Gehalt verdient ein KFZ-Mechatroniker nach der Ausbildung?

Nach dem Einstieg in den Beruf, ist das Gehalt der KFZ-Mechatroniker im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen relativ gut bemessen. Aber auch hier gibt es Unterschiede, je nach dem für welchen Betrieb sie arbeiten. In den tarifgebundenen Betrieben lassen sich die Gehälter direkt in einer Tabelle nachsehen. Auf den Seiten der Gewerkschaften können interessierte Bewerber nachsehen, in welchem Beruf sie wie viel verdienen, wenn sie für dieses Unternehmen tätig werden. Ein typisches Beispiel ist A.T.U Auto-Teile-Unger. Das ist eine Kette von Werkstätten, die in einem Tarif eingebunden ist, oder die oben erwähnten Auto-Hersteller.

Im Kfz-Handwerk kann es aber auch sein, dass man in einer freien Werkstatt anheuert. Hier ist das Gehalt meist individuell verhandelt. Zur Zeit sind viele qualifizierte Fachkräfte gesucht. Allerdings können sich kleine Unternehmen keine allzu großen Gehaltssprünge für Mitarbeiter leisten. Unendlich groß ist der Spielraum also nicht.

Gleiches gilt für den öffentlichen Dienst. Auch dort werden Leute mit einer abgeschlossenen Ausbildung als KFZ-Mechatroniker/in gesucht. Sie werden benötigt, um den Fuhrpark der öffentlichen Verkehrsbetriebe zu warten. Hier ergeben sich ganz andere Aussichten auf Bezahlung.

Die Einsatzgebiete sind demnach vielfältig. Daher rechnet man in diesem Job mit dieser durchschnittlichen Gehalts-Spanne von ungefähr 1.600 – 2.300 Euro Brutto-Gehalt pro Monat für Einsteiger. Mit einigen Jahren Berufserfahrung verdienen KFZ-Mechatroniker schon einige hunderte Euro mehr. Das Gehalt von circa 2.500 Euro kann man somit relativ schnell erreichen. Durch eine Weiterbildung als Meister oder als KFZ-Techniker, können sich die Berufstätigen für noch höher bezahlte Jobs qualifizieren.

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