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Was selbständige und angestellte Fitnesstrainer in Deutschland verdienen

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Verdienst als Fitnesstrainer – Diese Faktoren spielen eine Rolle

Fitnesstrainer betreuen Kunden eines Studios, arbeiten individuelle Trainingspläne aus und stehen als den Trainierenden als Ansprechpartner zur Verfügung. Über den Verdienst, den ein angestellter oder auch freiberuflich tätiger Fitnesstrainer zu erwarten hat, können kaum allgemeingültige Angaben getroffen werden. Vielmehr hängt er von vielfältigen Faktoren wie dem Bundesland, der Berufserfahrung und der gewählten Spezialisierung ab.

Verdienst ist abhängig vom Arbeitgeber und seinem Standort

Als angestellter Fitnesstrainer bewegt sich Ihr Bruttogehalt zwischen 1.300 und 3.000 Euro pro Monat. Wie in vielen anderen Berufen ist diese Spanne sehr weitreichend, schließlich variieren die Verdienste je nach Bundesland und Arbeitgeber. Während Fitnesstrainer in Hamburg, Schleswig-Holstein und Bayern mit einem Durchschnittslohn von 2.100 Euro an der Spitze Deutschlands stehen, müssen sich ihre Kollegen in Berlin und Thüringen mit ca. 1.500 Euro brutto zufrieden geben. Im Fitnessstudio Erfurt ist dies individuell geregelt. In der Schweiz erhalten Fitnesstrainer ein attraktives Bruttogehalt von umgerechnet 3.200 bis 5.000 Euro. Wobei auch die Lebenshaltungskosten in unserem Nachbarland deutlich höher ausfallen. Im Gegensatz zur Schweiz verdienen in Österreich angestellte Fitnesstrainer relativ gering. Die Gehaltsspanne liegt hier zwischen 1.250 und 1.500 Euro pro Monat.

Die möglichen Arbeitgeber eines Fitnesstrainers sind vielfältig und reichen von kleinen, privaten Studios bis hin zu Ketten mit zahlreichen Filialen. Tendenziell kann in größeren Unternehmen auch mit einem größeren Gehalt gerechnet werden. In kleinen, lokalen Betrieben, die aber beispielsweise eine besonders wohlhabende und exklusive Zielgruppe ansprechen, verdienen Fitnesstrainer ebenfalls überdurchschnittlich gut.

Berufserfahrung und Spezialisierungen steigern das Gehalt

Mit einer gewissen Berufserfahrung und Weiterbildungen kann ein angestellter Fitnesstrainer sein Gehalt langsam aber sicher steigern. Während Berufseinsteiger in der Fitnessbranche noch ein durchschnittliches Bruttogehalt von 1.800 Euro bekommen, steigt der Verdienst mit fünf Jahren Berufserfahrung auf ca. 2.000 Euro an. Angestellte Fitnesstrainer, die bereits mehr als zehn Jahre lang in ihrem Beruf gearbeitet haben, können mit einem monatlichen Verdienst in Höhe von 2.200 Euro rechnen.

Ein weiterer Pluspunkt in Sachen Gehalt ist es, wenn Sie sich innerhalb der Tätigkeit als Fitnesstrainer auf ein bestimmtes Aufgabengebiet spezialisiert haben. Als Ausdauer-, Pilates- oder Athletiktrainer bringen Sie eine große Kompetenz in einem Bereich mit. Was Ihre Arbeit für viele Fitnessstudios wertvoller macht. Auch das Erwerben der A-Lizenz, welche sich in erster Linie mit dem Rehabilitationstraining beschäftigt, kann sich in diesem Zusammenhang als sinnvoll erweisen. Nicht zuletzt bietet die Fitnessbranche auch zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten. So können Inhaber oder Betreiber eines Fitnessstudios abhängig von Größe und Lage einen monatlichen Verdienst von 3.000 bis 6.500 Euro erhalten.

Bessere Verdienstmöglichkeiten als freiberuflicher Fitnesstrainer

Wenn Sie sich für eine Karriere als freiberuflicher Fitnesstrainer entscheiden, winken weitaus bessere Verdienstmöglichkeiten, schließlich kann der eigene Stundenlohn selbst festgelegt werden. Auf der anderen Seite erfordert der Weg in die Selbstständigkeit auch ein hohes Maß an Eigeninitiative und Selbstdisziplin, zudem sollten bürokratische Angelegenheiten nicht unterschätzt werden.

Auch bei selbstständigen Fitnesstrainern richtet sich Höhe des Verdienstes nach der Qualifikation, der Gegend und dem Grad an Spezialisierung. Wer neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung noch keine weiteren Erfahrungen gesammelt hat, kann im Durchschnitt einen Stundenlohn von rund 20 Euro verlangen. Zusatzqualifikationen im Bereich der Ernährungsberatung oder der Sportwissenschaft erlauben es, den Preis höher anzusetzen. Erfahrene Personal Trainer sind häufig auf eine bestimmte Körperregion spezialisiert. Sie verfügen über ein umfangreiches Fachwissen und entwerfen individuelle Trainings- und Ernährungspläne. Wer sich in diesem Bereich einen guten Ruf und einen treuen Kundenstamm erarbeitet, kann attraktive Einnahmen von bis zu 80 Euro pro Stunde erzielen.

Fazit

Der Verdienst als Fitnesstrainer richtet sich nach verschiedenen Faktoren und fällt aus diesem Grund meist sehr unterschiedlich aus. Oft kommen zu dem monatlichen Grundgehalt auch Benefits und Zusatzleistungen hinzu, welche das Einkommen steigern. Nicht zuletzt bietet der Beruf des Fitness- und Personaltrainers auch eine gute Perspektive in der Selbstständigkeit. Neben einem ausgiebigen Vergleich verschiedener Arbeitgeber sollte auch diese Variante nicht unterschätzt werden. Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz als Fitnesstrainer sind.

 

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